Besonderheiten der kyrillischen Schrift – Überblick
Die kyrillische Schrift ist für deutsche Designer eine Terra incognita. Man glaubt sie als Nachbarn gut zu kennen, ohne sie genau kennengelernt zu haben.
Sieht man einen Textabsatz in Kyrillisch und kann kein Russisch, wirkt das Schriftbild erstmal fremd.
Auf den zweiten Blick fallen dann schon eine Menge Buchstaben auf, die einem vertraut sind.
Einige ähneln lateinischen Buchstaben, weichen nur ein wenig in der Form ab.
Es gibt aber viele, die man nicht kennt und die Schrift herrlich exotisch wirken lässt.
FAZIT: Das Satzbild wirkt ruhiger – bedingt durch wenige Ober- und Unterlängen. Wie Kapitälchen reihen sich russische Buchstaben aneinander. Aus der Lesetheorie wissen wir, dass wir Wortbilder lesen. Durch Wortumrisse (überwiegend im oberen Bereich) erschließt sich uns die Wortbedeutung. Versalien, Kapitälchen, folgedessen auch Kyrillisch, müsste man dagegen mehr buchstabieren. Ist Kyrillisch im Vergleich zum Latein wirklich benachteiligt? ::
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Besonderheiten der Schrift